![]() |
![]() |
|
Sitzung des Kuratoriums in Sementina 26. bis 29. Mai 2005 |
|
Einige Schlaglichter und Ergebnisse
Im Anschluss an die Projektreise nach Senegal im Februar 2005 werden zurzeit neue Bildungs- und Beschäftigungsprojekte in Zusammenarbeit mit der Association ASPAIL entwickelt. Eine Reihe von konkreten Überlegungen (s. Präsentation unter "Aus den Projekten") wurden auf der Sitzung präsentiert. Ziel ist es, ein mehrjähriges Drittmittelprojekt zu konzipieren, dass von ASPAIL als senegalesischem Partner vor Ort durchgeführt werden wird. Zum Aufbau von Kleinunternehmen in Cordova auf Mactan Island (Philippinen): Die Machbarkeitsstudie
von Carmen Schnaidt und Constantin Vogt hat ein differenziertes Bild der Müllverwertungslandschaft in Cordova aufgezeigt, jedoch auch die Erkenntnis gebracht, dass die 'Verarbeitungsstufen'
des Mülls besetzt sind. Für JPIC und die Gemeinschaft der Fischerfamilien bestünde die Möglichkeit, im Bereich der Kompostierung von Biomüll einzusteigen. Für den Projektbereich juicy bags wurde festgestellt, dass zur Verbesserung der Produktqualität verschiedene, z.T. stabilere Nahtformen ermöglicht werden sollten. justiceF wird über den Partner JPIC den Kauf von zwei Nähmaschinen finanzieren. Die Maschinen werden zukünftig zur Herstellung der juicy bags eingesetzt. Die entwicklungspolitische Bildungsarbeit an Grundschulen läuft zurzeit erfolgreich. Nach zwei Projekttagen in der Sebastian-Grundschule in Roisdorf wird am 17.06. ein Projekttag in der Postweg-Grundschule in Oberhausen-Sterkrade durchgeführt. Ein weiterer folgt nach den NRW-Sommerferien an der Melanchthon-Grundschule, ebenfalls in Oberhausen-Sterkrade.
Ein seit einigen Jahren erfolgreich laufendes Bildungs- und Betreuungsprojekt für Kinder der Balta (auch: Roma) in Rumänien wird nunmehr unter dem Dach von justiceF weitergeführt. In Caransebes werden derzeit ca. 18 Kinder ganztägig betreut und gefördert. In nächster Zeit soll das Projekthaus um- und ausgebaut werden. Zudem ist geplant, die sozialarbeiterischen Aktivitäten auf die Familien der Kinder auszuweiten. Zuständig für das Projekt ist Christine Idems. Die Gründung von justiceF als gemeinnütziger Verein in der Schweiz ist fast abgeschlossen. Clemens Plewnia übernimmt den Vereinsvorsitz, Rosemarie Huber ist Aktuarin (Schriftführerin), Werner Schmidt führt die Finanzen. In nächster Zeit sollen zwei bis drei weitere aktive Mitglieder gewonnen werden. Geplant ist für dieses Jahr, im Rahmen einer kleinen Feier einen bekannten Schweizer Zauberer auftreten zu lassen und über justiceF Schweiz zu informieren. Personelles: Carmen Schnaidt aus Nürnberg wurde einstimmig in den Beirat von justiceF gewählt. Im Jahr 2004 hat sie gemeinsam mit Constantin Vogt die Machbarkeitsstudie zum Thema Müllrecycling in Cordova durchgeführt. Finanzielles: Das Haushaltsjahr 2004 wurde erfolgreich geprüft und abgeschlossen. Die Ausgabenplanung für 2005 wurde verabschiedet und das Fundraising-Ziel festgelegt. Die nächste Kuratoriumssitzung findet vom 01. bis 03. Oktober 2005 im Haus des Lichtbrücke e.V. in Engelskirchen-Loope statt.
|